Rockabilly Hochzeit in Bartholomä

In diesem Jahr gab es eine kleine Premiere im doppelten Sinne. Ich verließ den hohen Norden für eine ganz besondere Hochzeit. Denn es handelte sich um eine „Rockabilly“ – Hochzeit.

Ende August ging es in die Nähe von Ulm und ganz speziell in das kleine Örtchen Bartholomä. Hier fand die Hochzeit von Naddl und Ulf statt. Das Wetter zeigte sich endlich mal von der besten Seite und für jemanden der immer ein kleinen Wind um die Nase spürt, war die Gegend im Süden eine echte Wärme – Herausforderung. Ich durfte bei allen Highlights ein Teil sein und erlebte eine herzliche, ausgelassene und auch immer wieder emotionale Hochzeitsfeier. Die Familie und auch die Freunde der beiden sorgten für ein unvergesslichen Tag. Ganz im Stile der Rockabilly – Zeit aus den 50er Jahren wurde sich nicht nur gekleidet, sondern auch getanzt, gefeiert und gesungen.

Für mich definitiv eine unvergessliche Hochzeit mit ganz viel Liebe zum Detail.

Mal was Gutes…

Ein Freund von mir ist nebenberuflich Rennfahrer. Seit einiger Zeit hat er mit seinen Teamkollegen einen eigenen Rennstall und fährt sehr erfolgreich Rennen.
Das Besondere aber an seinem Rennstall ist, dass er mögliche Gewinne und Aktionen immer einem Kinderhospiz in Berlin zugute kommen lässt. Wer mehr darüber erfahren und dem Team folgen möchte kann hier weitere Informationen erhalten. Es lohnt sich!

Eine der besagten Aktionen ist aktuell, dass ein Kalender erstellt werden soll. Inhalt sind Bilder von Renntagen, Aktionen und auch vom Team und den Autos selber. Hier kam ich ins Spiel.
David, der Freund von dem ich sprach hatte den Militärflughafen Gatow kontaktiert und ermöglicht, dass wir dort Bilder der Autos vor alten Flugzeugen machen durften. Diese sollen später dann im Kalender erscheinen. Also ging es ab nach Berlin für einen langen aber erfolgreichen Shootingtag mit dem gesamten GRIP – Team und deren Autos.
Da sich ein Kalender aber immer besser verkauft, wenn auch Frauen darin vorkommen, hatten wir an dem Tag sogar noch weibliche Unterstützung erhalten. An dieser Stelle vielen lieben Dank an Mary, Lara und Anna fürs durchhalten. Natürlich auch einen großen Dank an das gesamte GRIP Team und an meinen Assi Gunnar;)

Zuletzt noch das Wichtigste: Den Kalender kann man nach Fertigstellung kaufen. Der Erlös geht an das Kinderhospiz Berliner Herz. Ich würde mich freuen, wenn ihr diese Aktion unterstützt und fleißig die Kalender kauft. Es ist eine gute und aus meiner Sicht enorm wichtige Sache die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter da leisten.

Aktuelles zu dem Kalender und den Renntagen:
GRIP – Motorsport Sportmannschaft

 

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Compagnon…The little messenger

Kleines Vorwort:
Compagnon, dieser Begriff steht seit geraumer Zeit für mich als Synonym für „Beste Kaufentscheidung der letzten Jahre“, dicht gefolgt von meinem Kaffeevollautomaten:) Das ich anfangs davon begeistert war konnte man bereits hier auf meinem Blog nachlesen. Die Euphorie zu dieser Tasche ist seither nicht abgerissen. Bisher war ich der Meinung, eine andere Tasche wird mir nicht mehr ins Haus kommen und die Compagnon nutz ich solange bis sie sich von selbst auflöst.

Dieses Kredo machte mir aber gerade die beiden Personen kaputt, die ja direkt hinter dem begehrten Produkt stehen. Denn Valentin und Vitali von www.compagnon-bags.de fingen damit an weitere neue Modelle und Konzepte zu entwerfen, entwickeln und auf den Markt zu bringen. Erfolgreich konnte ich mich noch gegen „the weekender“ wehren, da ich darin für mich keinen Nutzen sah. Doch dann flatterte mir eine Email ins Postfach in der die Sprache von der „kleinen“ Messenger war. Auch hier dachte ich anfangs, warum denn eine kleine Version meiner heiß geliebten „großen“ Variante? Die Tasche war ausreichend für alles was ich gern bei mir habe und wieso dann eine Miniatur davon nutzen? Für was?

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Naja…und dann kam der Tag an dem ich mich auf das (für mich) Neuland Systemkamera begab und schnell merkte, dass mich der Reiz der kleinen und leichten Kameraausrüstung gepackt hatte. Schnell merkte ich, dass die kleine Fuji in meiner Compagnon ein wenig unterging und selbst mit einigen Alt – Scherben immer noch genug Platz da war welchen ich nur ungern mit irgendwelchem Krimskrams befüllen wollte. Die Kleine verlor sich regelrecht in der dafür zu großen Compagnon.

Nun kam der Tag X an der die kleine Messenger vorgestellt wurde und auch der Verkaufspreis bekannt war. Wie auch damals schon angesprochen ist der Preis für meine Verhältnisse kein Zuckerschlecken und läßt einen doch schon stärker darüber nachdenken ob man zuschlägt oder nicht. Brauch ich eine kleine Version? Geht nicht auch die große Messenger genauso gut? Warum soviel Geld ausgeben?

Alle diese Gedanken ließen mich zu Beginn zögern, letztendlich entschied ich mich dann doch dafür. Wieso also? Ganz einfach: Das Konzept Compagnon hatte mich damals schlagartig überzeugt, warum sollte es dieses Mal anders sein? Weiterhin war ja mein Wunsch nach einer kleineren Tasche da und ich wollte meine „Kleine“ (Fuji X-E2) für schöne Spaziergänge später mit meiner wirklich „Kleinen“ ja nutzen und entsprechend klein verpackt mitnehmen. Ihr merkt, das Wort „klein“ ist entscheidend. Sogar meine Frau war der Meinung ich tu das Richtige, da sie seit dem Kauf der Compagnon gemerkt hatte, dass ich mir mal was Anständiges gegönnt habe.

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Die Tasche

Nun aber endlich mal zur Tasche selber. Denn diese ist nicht nur kleiner zur Vorgängerin geworden, sondern es haben sich auch kleine aber entscheidende Dinge geändert.

Die Größe wurde gefühlt um 50% verkleinert was auf dem ersten Blick man nicht glauben mag. Erst wenn man sie trägt und befüllt merkt man, sie ist wirklich erheblich kleiner. Weiterhin sind die Reisverschlüsse weggefallen was mir besonders gut gefällt. Denn um ehrlich zu sein, ich habe bei meiner großen Messenger diese erst 1x wirklich genutzt. Eine kleine Tasche an der Vorderseite ist geblieben und bietet ein Fach fürs Handy und Möglichkeiten für Stifte und anderem Gedöns. Ein Fach dahinter bietet Platz für Speicherkarten und ähnliches kleines, flaches Equipment. Die Tasche auf der Rückseite ist auch geblieben schließt sich hervorragend mit einem Reißverschluss.

Was sich aber entscheidend geändert hat ist die Festigkeit der Tasche. Die große Messenger ist schlank wenn man sie schlank mag und groß wenn man viel damit befördert. Die „kleine“ Messenger hingegen ist etwas statischer und fällt weniger in sich zusammen wie die Große. Ich finde gerade das perfekt gelöst, denn dieses statische Verhalten würde ich nur ungern bei der großen Messenger haben wollen, genauso wie ich das „Schlaffe“ ungern bei der Kleinen sehen möchte.

Ja und wie schlägt sich die kleine Messenger nun im Praxiseinsatz? Dies konnte ich bereits in einem Mini – Shooting mit einem befreundeten Pärchen testen. Ziel war es ungezwungen durch die Hamburger Hafencity und angrenzendem Portugiesen Viertel zu gehen und Fotos zu machen. Dabei packte ich die Tasche voller als ich wirklich genutzt habe. Es hätte weitaus weniger darin sein können, aber dafür war sie trotzdem noch herrlich kompakt und störte nirgends. Es machte unheimlich Spaß aus der Kleinen die Fuji rauszuholen, 2-3 Bilder zu schießen und danach entspannt wieder in die „statische“ Tasche zu packen. Keinem fiel etwas auf, keiner starrte auf uns. Klar, lag dies natürlich auch an der Kamera. Aber als man an mir lediglich die kleine Tasche sah, dachte niemand an eine Kameratasche geschweige denn an ein Shooting.

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OK, nach all den Lobeshymnen nun doch 2 Kritikpunkte:

1. Der Preis ist weiterhin hoch, wobei ich auch gleich darauf antworte: Jeden einzelnen Cent wert!!!
2. Leider verliert die Tasche sehr schnell diesen herrlichen Ledergeruch. Bitte lieber Valentin und lieber Vitali, bringt bald ein eigenes Spray für die Tasche raus *Augenzwinker*

 

Für wen ist die kleine Messenger geeignet? Braucht man diese Tasche wenn man bereits eine normalgroße Messenger besitzt?

!Teilweise!

Für meine Nikon und meinen Lieblingslinsen würde ich nie meine große Messenger wieder hergeben. Für die kleine Fuji und den doch etwas kleineren Equipment find ich die Große aber dann in einigen Situationen zu groß und man ertappt sich dabei Sachen mitzuschleppen nur um die Tasche auch voll zu kriegen.

Die Kleine ist wirklich auch nur für kleines Besteck gedacht. Klar passt da auch eine DSLR mit Objektiv rein, aber find ich sie für Systemkameras passender entworfen. Der Markt verändert sich und daher passt diese Tasche da gerade perfekt hinein. Ob man nun wirklich beide braucht ist jedem selber überlassen. Aber ich weiß nun, ich habe für die passende Situation und dem damit eingesetzten Equipment auch die passende Tasche. Teilweise daher also, da man natürlich mit der großen Messenger prima hinkommt und bis auf die wenigen Punkte wie oben beschrieben auch super leben kann. Doch hat man die Möglichkeit sich die kleine Messenger zu gönnen ist dies keinesfalls eine doppelte Investition.

Will man also keine Kompromisse eingehen, sich auf Qualität verlassen, die nächsten Jahre zufrieden und glücklich mit einer kompakten (Systemkamera-geeigneten) Tasche leben …dann, genau dann sollte man sich die kleine Messenger kaufen.

Von meiner Seite also wieder alle Daumen hoch in Richtung Birkenfeld.

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