Hochzeit 2 ½

Endlich gab es Sonne im hohen Norden wo Laura und Nils sich im idyllischen Lauenburg das Ja – Wort gaben. Auch dieses Jahr hatte ich wieder eine Hochzeit von Freunden und das Besondere daran war, dass auch ein kleiner Bauchbewohner teilnahm.

Ein herrlicher Tag in kleiner Runde mit einem tollen Brautpaar, sehr netten Gästen und wirklich herausragendem Unterhaltungsprogram. Gefühlt jeder aus der Familie bot einen musikalischen oder dichterischen Auftritt dar. Immer wieder anders und doch jeder für sich sehr persönlich. Abgerundet wurde der Tag mit einer privaten „Cocktailparty“ in der neuen, heimischen Wohnung.

Wenn ich bisher dachte ich habe viel auf den Zettel, sollte sich mal nach dem Rahmenprogram von Laura und Nils erkundigen. Da jagt ein Highlight das andere. Ich freue mich aber, dass ich meinen Teil dazu beitragen durfte und wünsche den beiden für ihre Ehe, ihrer neuen Wohnung und dem baldigen Lebensglück zu dritt alles erdenklich Gute.

Babybauch…ja…nein…ach doch, aber Anders

Lange habe ich darüber gegrübelt, schreibe ich diesen Blogpost oder nicht. Ich denke aber es ist wichtig die folgenden Worte zu veröffentlichen und mir von der Seele zu schreiben.

In meiner fotografischen Sturm –und Drangphase habe ich viele Bereiche der Fotografie ausprobiert. Darunter fiel auch die Baby –und Babybauch Fotografie. Nach einigen Fotoshootings dieser Art bemerkte ich aber recht schnell, das ist nicht so richtig meins.

Ich liebe es mit Personen zu interagieren und die dabei entstehenden Emotionen einzufangen. Bei Babybauch Fotoshootings ist dies natürlich ebenso möglich da ein gewisser Teil People – Fotografie mit dabei ist. Der Hauptfokus liegt aber ganz klar auf dem Bauch. Bei einem Baby Fotoshooting kommt noch hinzu, dass man nicht nur sein Foto – Equipment benötigt, sondern vielerlei weiteres Hilfreiches um dem jungen Model es so angenehm wie möglich zu machen. Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht gerade jemand, dem es am Equipment und allerlei Gedöns mangelt, was somit kein wirklicher Grund für mich war. Doch merkte ich für mich immer mehr, dass meine eigene fotografische Reise nicht in diese Richtung geht. Ich kann mich dabei nicht so frei entfalten wie ich es immer möchte. (Obwohl ich gleich an dieser Stelle sagen muss, dass mir der Großteil der Paare dies immer ermöglichte.)
Bei Anfragen von Paaren entschied ich mich daher dafür, dass diese lieber einen auf das Thema spezialisierten Fotografen aufsuchen sollten. So würden am Ende die Ergebnisse eher dem entsprechen, was die Paare meist wünschten (Baby in Wanne mit Tau und Tüchern, usw.).

Soviel zu meiner Vorgeschichte in diesem Thema. Denn auch in meinem Freundes – und Bekanntenkreis schlug der Babyboom zu (mal wieder). Mein Lieblingspärchen sprach mich ebenfalls wieder an und da ich guten Freunden ungern Gefallen ausschlage, lies ich mich dazu überreden es „noch einmal“ zu tun. Lena und Manu sind sehr offen und haben mir bisher immer meine Freiheiten gelassen was meine Ideen betraf, daher war es für mich dann doch keine große Überwindung und wir planten das gemeinsame Shooting.

Das Shooting lief super und daher entschied ich mich nun doch einen Blogpost darüber zu schreiben. Denn im Folgenden zeige ich euch meine Lieblingsbilder aus der Strecke die mir außerordentlich gut gefällt. Ich habe versucht, gerade nicht den typischen Babybauch Stil nachzumachen. Vielmehr wollte ich „Anders“ das Thema angehen und einen anderen Look erzeugen. Einen Look bei dem der Babybauch vielleicht nicht sofort ins Auge fällt.

Tauch ich nun wieder in das Thema tiefer ein, oder war es nur eine einmalige Gelegenheit? – Ich weiß es nicht. Fest steht aber, dass ich dem Thema nicht mehr gänzlich abgeneigt bin. Wie bei allen anderen Themen auch ist mir wichtig meine „fotografischen Freiheit“ zu bekommen. Nur so behält man den Spaß und die Hingabe an der Fotografie. Alles andere ist nur um Geld zu machen und nicht meine Intension.

Genug geschrieben, jetzt gibt es Bilder!

 

Um noch ein wenig Werbung in eigener Sache zu machen: Bei meinen Shootings wird „immer“ gelacht;)lme (12 von 20)

Multikulturelle Hochzeitsreportage

Die erste Hochzeit in diesem Jahr war auch gleich ein bunter Mix aus Aufregung, kulturellen Herausforderungen und Hamburg in seiner schönsten Form.

Die Hochzeit von Marina und Nico stand bevor. Beide waren morgens noch völlig tiefen entspannt und man konnte in aller Ruhe sich auf das große Ereignis vorbereiten. In aller Ruhe muss ich sogar unterstreichen. Es war gefühlt die erste Hochzeit, bei der wir zwischen „getting Ready“ und Trauung so viel Luft hatten, dass man gemütlich zusammensaß und über Urlaube, Kaffeemaschinen und Hobbies sprechen konnte.

Die Nervosität nahm aber mit jedem Meter auf den Weg zum Standesamt hin, zu. Es wäre ja auch gelacht wenn die beiden das erste Pärchen gewesen wären, die nicht aufgeregt sind. Die Fahrt im klassischen London – Taxi war auch für mich ein Highlight.

Nach der Trauung ging es dann weiter zur Elbe und das Gefährt der Wahl hieß nun „Barkasse“. Auch wenn die Sonne uns an diesem Tag nicht verwöhnte, war es eine wunderschöne Fahrt die zuletzt in Blankenese endete zum abendlichen Essen. Ich muss erwähnen, meinem Magen ging es an dem Tag nicht so toll und die Bootsfahrt war somit eine doppelte Herausforderung.

Es war ein toller Tag, eine tolle Hochzeit mit viel Lachen und kommunizieren in den verschiedensten Sprachen (Deutsch, Englisch, Russisch). Einige Verwandten sind extra aus Israel angereist. Das nenn ich mal Engagement.

Ich wünsche an dieser Stelle Marina und Nico weiterhin ein so humorvolles, abwechslungsreiches und familiäres Leben wie sie jetzt schon haben!