Compagnon…Die Reise beginnt

6. September 2013 ,

Ich beginne mal mit den Worten von Steffen „Stielpirat“ Böttcher: „Ein Fotograf, der keinen Taschentick hat, ist kein Fotograf“.

Sicherlich eine sehr provokante Aussage, die auch nicht ganz ernst gemeint war, aber in ihrem Ursprung doch ein klein bisschen Wahrheit beinhaltet. So warb Steffen in seiner Logbuch – Vietnam – Tour ein wenig um eine Kameratasche mit dem Namen COMPAGNON.

Meine Neugier war geweckt als es hieß, die Tasche wäre in ihrer Form nicht als Kameratasche erkennbar und trotzdem bietet sie jede Menge Platz für allerlei DSLR – Equipment.

Nun ist es so, dass ich bereits einen allumfassenden Rucksack für mein komplettes Kamera Gedönst besitze, sowie einen kleinen Rucksack für den kleinen Spaziergang. Die ein oder andere Tasche liegt bei mir auch noch rum und verstaubt vor sich hin. Alles in allem aber habe ich das Problem, dass entweder der Rucksack zu groß oder zu klein ist für mal eben so bzw. die ein oder andere Reise. Alle meine Rucksäcke haben ihre Daseinsberechtigung, aber fehlte mir weiterhin eine Art „Zwischenlösung“. Vor allem sprach mich das Konzept: „nicht direkt als Kameratasche erkennbar“ an.

Um es kurz zu fassen: JA, ich habe sie mir gekauft.

Der Preis ist dabei die einzige Hürde gewesen, da diese Tasche nicht ganz günstig zu haben ist. Hat man sich aber erst einmal dazu entschlossen und das OK der Regierung eingeholt, kann es eigentlich schon los gehen. In meinem Fall aber hatte ich das Pech, dass gerade die dunkelbraune Version ausverkauft war. Es gibt seit neusten auch zwei weitere Versionen im hellen Braunton und in schwarz. Für mich sollte es aber die Dunkelbraune sein. So schrieb ich einfach eine Email an die beiden Erfinder Valenti und Vitali. Prompt kam eine Antwort und zu meiner Freude gab es noch 2 Rückläufer die nicht verkauft wurden. So durfte ich nach sehr offenen und freundlichen Emails mit Valentin die Tasche dann endlich mein Eigen nennen.

Soviel zu der Entstehungsgeschichte, nun hin zu der Tasche selber.

Dazu jedoch vorab: Jeder hat eine andere Meinung und die nun folgende basiert auf meinem Empfinden und spiegelt keinerlei Kaufempfehlung oder ähnliches dar. Des Weiteren will ich euch nicht mit Details über Material oder Herstellung langeweilen, dazu gibt es genügend Informationen auf www.compagnon-bags.com zu lesen.

Ich habe die Tasche nun seit etwas mehr als 2 Monaten. Dabei nutze ich sie täglich für die Arbeit (Business – Casper) und konnte sie nun auch auf unseren Flitterwochen nach Bali im direkten „Kameraeinsatz“ testen.

Compagnong1

Was soll ich sagen: GEIL!!! Ich weiß, das ist keine qualifizierte Aussage, aber wenn ich es mit einem Wort beschreiben sollte, dann GEIL. Die Tasche ist nicht zu groß und nicht zu klein. Dachte ich anfangs noch ich trage da n‘ riesen Teil mit mir rum, habe ich schnell gemerkt wie sie sich je nach Inhalt kleiner und größer formt. Das Leder ist schön weich und sorgt dafür dass die Tasche irgendwie elastisch wirkt. Habe ich mal nur ein Buch oder Handysachen drin, fällt sie kaum auf. Schlepp ich mal meine D700 samt 2-3 Objektiven mit, ist sie zwar größer, aber auch da immer noch nicht auffallend.

Was ich schnell ausprobieren wollte: Wie viel von meinem Zeug bekomm ich mit. Klar packt man alles erdenkliche in die Tasche. Doch merkt man dann schnell, dass die Tasche zwar sehr viel einstecken kann, das Gewicht was dadurch aber entsteht nicht wegzuzaubern ist. Es ist uns bleibt eine Tasche zum Umhängen. Ein Rucksack kaschiert da etwas mehr, da man ihn auf den Schultern tragen kann. Eine Tasche zeigt dir ungeschönt wie schwer eine Kamera und Objektive nach kurzer Zeit sein können. Dennoch trägt sich selbst eine komplett vollgestopfte COMPAGNON immer noch sehr gut.

Was meiner Meinung nach perfekt umgesetzt worden ist, ist der Boden der Tasche. Kleine Metall – Nubbis sorgen immer für einen aufrechten Stand. Die Fächer und kleinen Taschen fand ich anfangs etwas zu wenig, doch mittlerweile genau richtig. Man merkt wirklich schnell, dass sich zwei Fotografen hier Gedanken gemacht haben.

Compagnon2

Anfangs behütete ich das kleine teure Stück wie meinen Augapfel. Aber gerade auf Bali und der Reise dahin war dies nicht immer möglich. Und nun kommt das, was ich auch schon vorher von anderen Taschenbesitzern gelesen habe. Je gebrauchter die Tasche ist, umso besser wird sie.
Dem stimmte ich voll und ganz zu. Je mehr ich sie im Gebrauch habe und jeder Möglichkeit mitschleppte, umso besser wird sie. Nun fühlt sie sich noch wertiger an und hat die anfänglicher Fabrik – Steifheit abgelegt.

Mein Fazit
Die Tasche ist natürlich eine Anschaffung die anfangs im Geldbeutel weh tut, ohne Frage. Doch wenn man sie erst mal wirklich nutzt und auch gerade auf Reisen oder Unternehmungen, dann merkt man schnell das wirklich jeder einzelne Euro sich gelohnt hat zu investieren. Die COMPAGNON ist eine Anschaffung für die nächsten Jahre, möglicherweise Jahrzehnte und hat meinen Trieb nach Taschen endlich gestillt. Ich habe nun eine Kameratasche mit der ich wieder so richtig Lust bekommen habe meine Kamera mitzunehmen auf Ausflüge, Trips und Reisen.

„Sie fällt nicht auf, sie provoziert nicht! Sie ist einfach nur eine abgestimmte Tasche für einen Fotografen wie mich.“

In diesem Sinne,
euer Andy

P.S Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Valentin und Vitali. Euer Service ist super. Ich wünsche Euch viel Erfolg weiterhin.

 

 

 

3 comments

Leave a comment